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Max Bögl NeuerMarkt

Als „NeuerMarkt“ entsteht ein Stadtquartier auf einer bisherigen innerstädtischen Brachfläche mit direkter, fußläufiger Anbindung an die Altstadt im bayerischen Neumarkt i. d. OPf. Die Firmengruppe Max Bögl agiert bei dem Vorhaben als Investor, Eigentümer, Projektentwickler, und in der Ausführung als Generalunternehmer.
Der Nutzungsmix des „NeuenMarktes“ umfasst Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie, Arztpraxen, Büros sowie ein Hotel und ein Multiplex-Kino auf einer Gesamtmietfläche von ca. 23.000 m². Die Eröffnung des „NeuenMarktes“ fand im Herbst 2015 statt.
Nach außen präsentiert sich der Bau als geschlossene Blockrandbebauung, wobei die Fassade an zwei Seiten aus gegliederten Betonfertigteilen besteht. Ein abschnittsweiser Wechsel in der Betonfarbgebung sowie Raster- und Elementbreiten führt dazu, dass sich innerhalb der Fassadenstruktur einzelne „Häuser“ ablesen lassen.
Inhalt der vorliegenden Forschungs- und Entwicklungskooperation zwischen Max Bögl und FAT LAB bildet die parametrisch erstellte Werkplanung der knapp 700 Betonfertigteile. Diese werden unterteilt in die selbsttragenden Konstruktionsbetonbauteile „Sockel“, „Rahmen“, „Stütze“ und „Riegel“, welche das Fassadenraster bilden, sowie die ein- bzw. angehängten Textilbetonbauteile „Füllung“ und „Attika“.
Aufgrund der sehr geringen Gleichteilrate im Projekt wurde eine parametrische Planungsmethode entwickelt, wobei der gesamte Plansatz parameterbasiert automatisch erzeugt wurde. Auf Grundlage eines Basis-Datensatzes, welcher die Geometrie und Grundattribute der Bauteile beschreibt, wurden Bauteilmodelle erzeugt und automatisch mit entsprechender Bewehrungsführung und notwendigen Einbauteilen versehen. Die dabei anfallenden Daten wurden zudem zur Mengenermittlung und Ableitung von CAM-Dateien zur automatisierten Bewehrungsherstellung durch Roboter genutzt.

Max Bögl Betontragwerke Max Bögl Betontragwerke Max Bögl Betontragwerke Max Bögl Betontragwerke Max Bögl Betontragwerke

On 29, Sep 2015 | In | By Michael Pelzer

Max Bögl Betontragwerke

Dem vorliegenden Projekt zugrunde liegt das Bestreben der Fa. Max Bögl, zusätzlich zu seinen Kerngeschäften Windkraft, Hoch- und Tiefbau einen Geschäftsbereich „Architekturbeton“ aufzubauen. Seit Anfang 2012 besteht zu diesem Zweck eine Forschungskooperation zwischen Max Bögl und FAT LAB.
Inhalt dieser Kooperation ist die Entwicklung architektonischer Konzepte für dünnwandige Betonfertigteile, welche als carbonfaserbewehrte Bauteile mit Wandstärken ab 30mm eine Neuentwicklung der Fa. Max Bögl darstellen. Unter dem Markennamen „ABB – ArchitekturBetonBögl“ sollen in Zukunft Betonfertigteile (sowohl faser- als auch stahlbewehrt) mit ausgesprochen hoher Oberflächenqualität vermarktet werden.

Um die Entwicklung intern voranzutreiben, entwickelte FAT LAB diverse Case-Studies zum Thema “Dünnwandige Betontragwerke”. Dabei entstanden diverse Entwürfe für Faltwerke und Tragroste in unterschiedlichen Ausprägungen, bis hin zu parametrischen Entwurfstools und Entwicklungskonzepten. Diese besitzen das Potential, den Planungsaufwand von Systemen mit großer geometrischer Variation (im Gegensatz zu serieller Gleichteilkonstruktion) gering zu halten.
Dem Entwerfer bietet dieser Ansatz – unabhängig von der Parameterquelle – ein Maximum an gestalterischem Spielraum in der geometrischen Ausprägung, während zulässige Grenzzustände und konstruktive Details im Hintergrund mitgeführt werden und bei Bedarf der Fertigungsplanung zur Verfügung stehen.

ERC50 Renovierungsfassade BAU 2015 ERC50 Renovierungsfassade BAU 2015 ERC50 Renovierungsfassade BAU 2015 ERC50 Renovierungsfassade BAU 2015 ERC50 Renovierungsfassade BAU 2015 ERC50 Renovierungsfassade BAU 2015

ERC50 Renovierungsfassade BAU 2015

Die Renovierungs- oder Modernisierungsfassade von Schüco ermöglicht es, das Gebäude während der Modernisierung der Gebäudehülle in Betrieb zu halten. Eine Unterkonstruktion wird von Deckenplatte zu Deckenplatte an der Bestandfassade befestigt und dient als Grundgerüst für eine neue Fassade. Der Entwurf von FAT LAB für die BAU 2015 gliedert die Fassade in horizontale Fensterbänder und in eine haptisch hochwertige Brüstungsverkleidung. Das Fensterband kombiniert ein Wendefenster mit einem klassischen Dreh-Kipp Fenster, als Sonnenschutz stehen rollbare Mikrolamellen CTB und feststehende, perforierte Aluminiumstrukturplatten zur Verfügung. Die Strukturierung der Materialien und der starke Kontrast zwischen den schwarz eloxierten Fensterprofilen und den faserbewehrten Weißbetonfertigteilen strukturieren die Fassade. Die Textilbetonfertigteile wurden in Zusammenarbeit mit der Firma Max Bögl entwickelt und realisiert. Die realisierten Abmessungen von 435x45cm bei 4cm Bautiefe zeigen die Leistungsfähigkeit dieser Materialkombination. Das verhältnismäßig geringe Eigengewicht, aufgrund der 4cm Bautiefe, prädestinieren die Faserbetonfertigteile auch für den Einsatz im Bestand. Zusätzlich sind die Textilbetonfertigteile mit einer reliefartigen Struktur versehen, diese verstärken die horizontale Linienführung und beleben durch ihren ungleichmäßigen Schattenwurf die Fassade. Die optischen und haptischen Qualitäten reflektieren und interpretieren hochwertige Natursteinfassaden mit industriellen und zeitgemäßen Material- und Fertigungstechniken und bieten unzählige Farb- und Strukturvarianten.