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Schüco Glas 3D Druck BAU 2017 Schüco Glas 3D Druck BAU 2017 Schüco Glas 3D Druck BAU 2017 Schüco Glas 3D Druck BAU 2017 Schüco Glas 3D Druck BAU 2017

On 04, Apr 2017 | In | By FATmin

Schüco Glas 3D Druck BAU 2017

Der Digitaldruck auf Glas ist eine der progressivsten Technologien in der Glasveredelung der letzten Jahre. Nachdem Architekten und Designer bis vor wenigen Jahren auf den Siebdruck angewiesen waren sind nun digitale Druckverfahren in unterschiedlichsten Qualitäten möglich. Neben organischen sind auch keramische Farben möglich, die sowohl für die thermische Vorspannung der Gläser als auch für die zuverlässige Lamination notwendig sind. Von Seiten der Industrie werden inzwischen Digitaldruckverfahren für alle Glasformate (6,00×3,20m) und sogar Überlängen (z.B. 16,00×3,20m, Sedak, Gersthofen) angeboten. Aufgrund der mindestens vier Ebenen bei einem Verbundsicherheitsglas (VSG) entstehen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Gestaltung und Funktion. Für die Messe “BAU 2017″ in München entwickelte FAT LAB gemeinsam mit dem Forschungspartner Schüco ein parametrisch manipulierbares Muster auf mehreren Glasebenen. So konnten unterschiedlichste Transparenz, Tiefenwirkung und bewegungsadaptive Durchblicke realisiert werden. Im Bereich der Fassade sehen wir hier ein enormes Potential für selektiven Sonnen- und Sichtschutz.

Schüco Parametric System BAU 2015 Schüco Parametric System BAU 2015 Schüco Parametric System BAU 2015 Schüco Parametric System BAU 2015 Schüco Parametric System BAU 2015 Schüco Parametric System BAU 2015

Schüco Parametric System BAU 2015

Das in Zusammenarbeit mit SCHÜCO entwickelte Elementfassadensystem „Parametric Concept“ steht für einen gesamtheitlichen Systemansatz, in dem das Prinzip des „Mass Customization“ von der digitalen Planung bis hin zur Fertigung und Montage konsequent umgesetzt wird.

Durch die Weiterentwicklung des Elementrahmens, welche auch nicht-rechtwinklige Konfigurationen wie z.B. Rauten oder Dreiecke zulässt, besteht ein immenses Spektrum möglicher Gestaltungvarianten. Dies wurde mit dem Prototyp für die BAU 2015 präsentiert. Die Glasflächen wurden teilweise mit einem Muster unterschiedlicher Dichte bedruckt, so dass die Transparenz je nach Ausrichtung variiert.

In einer Zeit, in der bei gleichen Kosten immer komplexere Gebäude mit steigenden Anforderungen an Funktionsintegration, Adaptivität, Flexibilität und Effizienz geplant und umgesetzt werden sollen, liegt die einzige Lösung darin, Prozesse und Methoden in Planung, Konstruktion und Fertigung umzudenken. Der traditionelle Entwurfsansatz der „Moderne“, welcher in einer über 100 Jahre alten Ideologie, der industriellen Massenfertigung begründet ist wird von digitalen Methoden und Technologien abgelöst. Dies führt unweigerlich zu neuen architektonischen Ausdrucksformen, die noch individueller auf lokale Anforderungen reagieren können. Flexible Halbzeuge sind in diesem Zuge weitaus eher im Stande, das immer breiter werdende Spektrum individueller Entwürfe abzubilden als fest definierte Produkte die oftmals erst in die gewünschte Form gezwungen werden müssen. Mit „Parametric Concept“ wird genau dieser Ansatz verfolgt und in einem Fassadensystem umgesetzt.